Beitrag 5

Berufschancen Nautischer Schiffsoffiziere im Landbereich
Anforderungen an die Ausbildung

Prof. Dr. Uwe Laue
Hochschule Wismar, Fachbereich Seefahrt

Prof. Dr. Jürgen Lüsch
BMC


150 Jahre Ausbildung von Schiffsoffizieren in Mecklenburg-Vorpommern bedeutet gleichzeitig 150 Jahre Ausbildung von Nautikern und Kapitänen, und zwar mit all ihren Höhen und Tiefen.

Gegenwärtig befindet sich der Beruf des Nautikers bekanntermaßen eher in einem Tief. Allerdings scheint es so, daß die vielzitierte Talsohle durchschritten sein könnte. Das sollte allen denjenigen, die den Berufsstand des Nautikers in Deutschland erhalten wollen, Mut geben. Es gibt jedoch keinen Grund, in den diesbezüglichen Bemühungen nachzulassen oder die Hände gar in den Schoß zu legen unter dem Motto: Nun ist wieder alles auf dem richtigen Weg.

So ist es bei weitem noch nicht. Es gibt vielmehr nach wie vor viel Bewegung, kontroverse Diskussionen, Unzufriedenheit und Unruhe, wenn über die Zukunft dieses traditionsreichen Berufs gesprochen wird.

Wenige Stichworte, die allen mehr oder weniger bekannt sind, belegen das

  • Tendenz zur Ausflaggung
  • Multinationale Besatzungen
  • Veränderungen der Struktur der Befähigungszeugnisse
  • Verlagerung der berufspraktischen Ausbildung in das Nautikerstudium
  • Soziale Bedingungen der Nautiker
  • Internationalisierung des Arbeitsmarktes der Nautiker
  • Verlagerung bordseitiger Tätigkeitsfelder des Nautikers in Landbereiche
  • Ausbildung zum Schiffsbetriebsoffizier bzw. Erwerb beider Befähigungszeunisse

Diese Liste ließe sich leicht fortsetzen.

Auch die Seefahrtsschulen sehen sich einer immer stärkeren Konkurrenz ausgesetzt: national, EU - weit und zunehmend sogar weltweit.

Die Schulen müssen sich dieser Globalisierung stellen. Sie müssen Ausbildungskonzepte entwickeln, um für die nach wie vor vorhandenen Interessenten des Nautiker - Berufes attraktiv zu bleiben. Diese werden sicher sehr unterschiedlich ausfallen und sind maßgeblich von den jeweiligen Bedingungen des Schulstandortes abhängig.

Wir favorisieren ein Modell, daß wie folgt skizziert werden kann:

  • ingenieurtechnisch ausgerichtetes Grundstudium
  • breites und methodenorientiertes Fachstudium mit theoretischer Fundierung und hoher Praxisrelevanz
  • Wahlfächer mit nautikerverwandten Lehrinhalten.

Ziel ist ein Nautiker mit hoher fachlicher, methodischer und sozialer Kompetenz, der den allgemeinen Anforderungen an einen Hochschulabsolventen nach Abb. 1 weitestgehend gerecht wird.

Konkreter ausgedrückt: Das Studium soll zu einem hochqualifizierten und gleichzeitig berufspraktisch trainierten Nautiker führen, der seinen Aufgaben an Bord der Schiffe voll gerecht werden kann, der die Fähigkeit zur eigenständigen Fortbildung besitzt und der sich darüber hinaus flexibel auf dem schiffahrt- und schiffahrtsnahen Arbeitsmarkt behaupten kann.

Dieses Bildungsziel ist in Warnemünde keineswegs neu, sondern es läßt sich mindestens bis zu Beginn der 70er Jahre zurückverfolgen. Seit dem ist besonders auch das Bestreben erkennbar, einen Nautiker auszubilden, der nach einer mehr oder weniger langen Seefahrtszeit auch mit angemessenen Berufschancen an Land einsetzbar ist.

Deshalb liegen inzwischen gewichtige Erfahrungen vor auch und ganz besonders für die Beantwortung der Frage, welche Anforderungen der Nautiker erfüllen sollte, wenn er neben seiner originären Tätigkeit in der Schiffsführung auch gute Voraussetzungen für eine interessante berufliche Entwicklung in nautikerverwandten Landbereichen haben will.

Die beruflichen Schnittstellen des Nautikers liegen traditionell an allererster Stelle zum Bereich des Hafens und damit ausbildungsseitig vor allem bei solchen Fachgebieten wie Hafentechnik, Hafentechnologie, Hafenmanagement. In dem Maße, wie sich die internationale Arbeitsteilung vertieft und globale Märkte durch leistungsfähige Transportsysteme miteinander verbunden werden, ändern sich auch die Funktion von Schiffahrt und Häfen. Sie verlieren ihre Autarkie und werden in effiziente Logistikketten integriert.

Bild 2 zeigt das Schema einer solchen logistischen Kette. Interessant, da innovationsträchtig, sind vor allem die Schnittstellen. Zwei der Schnittstellen liegen in den Häfen, eine davon mit der Schiffahrt und dadurch unmittelbar mit dem Berufsfeld des Nautikers verbunden. Hier ist der Nautiker in Kooperation mit den Stauereien damit befaßt, vor allem Förder- und Lagerprozesse

  • zu gestalten
  • zu planen
  • zu kontrollieren
  • zu steuern
  • zu bewerten
  • zu analysieren.

Genau diese prinzipiellen Aufgaben sind an allen anderen Schnittstellen der Logistikkette zu lösen. Damit bilden diese Schnittstellen naturgemäß einen ganz wesentliches Tätigkeitsbereich für Nautiker an Land. Dabei übersehen wir keineswegs, daß sich die konkreten Bedingungen an den verschiedenen Schnittstellen durchaus unterscheiden. Das betrifft vor allem die abzufertigenden Transportmittel, die darauf spezialisierte Fördertechnik sowie die kommerziellen und rechtlichen Gegebenheiten. Da der Nautiker aber über das entsprechende Grundwissen und nach einer Seefahrtszeit über praktische Erfahrungen verfügt, kann er darauf mit relativ geringem Aufwand vorbereitet werden. Das kann bereits im Studium oder danach durch eine Fortbildung erfolgen.

Das spezielle Anliegen der Logistik wird häufig mit den 4 R der Logistik veranschaulicht. Gemeint sind damit, daß die Logistik dafür zu sorgen hat, daß sich

  • das richtige Produkt
  • im richtigen Zustand
  • zur richtigen Zeit
  • am richtigen Ort

zu befinden hat, natürlich mit höchster Zuverlässigkeit und zu niedrigsten Kosten. Dem Nautiker fällt dabei einerseits die Aufgabe zu, die Ladung nach logistischen Anforderungen zu behandeln und andererseits das Schiff nach logistischen Gesichtspunkten zu fahren. Der Nautiker redet zwar allgemein nicht über diese 4 R, sie sind ihm in seiner alltäglichen Arbeit aber um so mehr geläufig. In seine Sprache übersetzt könnten wir die 4 R wie folgt interpretieren:

  • die richtige Ladungspartie
  • im richtigen Zustand (schadensfrei)
  • zur richtigen Zeit (in einem strengen Fahrplan)
  • im richtigen Löschhafen.

Wird akzeptiert, daß Logistik und Tätigkeit des Nautikers prinzipielle Ähnlichkeiten aufweisen, so sollte die Logistik - in erster Linie auf die Schnittstelle zwischen See- und Landverkehr bezogen, aber teilweise auch noch darüber hinaus - das potentielle Berufsbild des Nautikers an Land sein.

Welche Anforderungen muß nun ein Nautiker erfüllen, der auf logistischen Gebieten eine erfolgreiche Arbeit in Landbereichen leisten kann?

Dazu zunächst ein Grundansatz. Die Entwicklung und der Betrieb von Maschinensystemen und Anlagen - und nicht anderes sind Transportketten - wird durch zwei entscheidende Entwicklungen geprägt:

  • Einerseits werden die Mechanismen für die den Gesamtprozeß konstituierenden Elemente immer weiter spezialisiert und die basierenden physikalischen Wirkprinzipien technisch immer rationeller und leistungsfähiger umgesetzt. Das macht moderne Anlagen zunehmend komplizierter, potentiell produktiver und in der Regel auch teurer. Dieser Weg hat Grenzen, die insbesondere in den Wirkprinzipien selbst liegen.

  • Das zwingt im Interesse niedriger Betriebskosten andererseits dazu, die Anlagen möglichst hoch auszulasten. In einem mehrstufigen Prozeß gelingt das nur, wenn dabei die Grenzen für das zu optimierende System immer weiter gezogen werden. Moderne Informations- und Kommunikationstechnik sind die entscheidenden Hilfsmittel, die diesen Weg nachhaltig prägen. Er muß in der Zukunft die entscheidenden Wachstumsbeiträge bringen.

Nicht zu Unrecht steht deshalb für viele wirtschaftliche Bereiche der Betrieb oder das Operation im Mittelpunkt wissenschaftlicher Arbeiten. Das "Handwerkszeug" das dabei entsteht wird anspruchsvoller. Aus der modernen Mathematik müssen meist nicht weniger komplizierte Algorithmen aufbereitet angewendet werden, wie es im konstruktiven Disziplinen seit langem erforderlich ist. Der tiefe Graben, der früher universitär gebildete Konstrukteure und Projektanten auf der einen Seite von den häufig aus der produktiven Tätigkeit emporgewachsenen und heute in der Regel an den Fachhochschulen ausgebildeten Betreibern trennte, wird flacher. Oder noch klarer ausgedrückt:: Neues entsteht vor allem dort, wo die etablierten Hierarchien aufgebrochen werden und wo die Rückkopplung funktioniert, indem Entwicklung und Betrieb als Einheit verstanden und beherrscht werden.

Der heute notwendige optimale Betrieb von räumlich z.T. weit von einander entfernten spezialisierten, komplexen und komplizierten Verkehrsanlagen, ist ein gutes Beispiel dafür, daß neue Betrachtungsweisen und Erfordernisse nicht nur zu neuen Fachgebieten führen, in diesem Falle zur Transportlogistik, sondern auch die technische Entwicklung, ob nun in der Fördertechnik, im Bauwesen oder im Fahrzeugbau, nachhaltig beeinflussen.

Der Nautiker bringt in diese Entwicklung zunächst seine Berufserfahrung ein. Das sind in erster Linie Kenntnisse über die vielfältigen besonderen Betriebszustände und damit im Zusammenhang stehend über die enorme Vielfalt an unterschiedlichsten Störfällen, die nur unmittelbar aus der Praxis gewonnen werden können und die in der Vergangenheit bei der Konzipierung neuer Transportsysteme häufig unzureichend berücksichtigt wurden. So wird es nicht zu Unrecht zunehmend üblich, erfahrene Nautiker in die Neubaugruppen der Reedereien zu integrieren. Da Schiffe heute vielfach als Glieder logistischer Transportketten entworfen und betrieben werden müssen, sind in diesen Neubaugruppen neben Schiffbauern und Schiffahrtsökonomen heute auch Umschlagfachleute, Hafenplaner und viele andere Gebiete vertreten. Die Mitwirkung von Nautikern konzentriert sich dabei insbesondere auf die Bestimmung der Hauptparameter, des Fahrplans und der Geschwindigkeit sowie der Manövrier- und Umschlageigenschaften der Neubauten. Teamfähigkeit wird vorausgesetzt und das bedeutet neben tiefen Kenntnissen auf dem eigenen Fachgebiet auch Überblickswissen über die anderen genannten Gebiete.

Im Prinzip die gleiche Vorgehensweise ist heute beim Bau neuer bzw. der Erweiterung vorhandener Hafen- und Hafenumschlaganlagen üblich. Auch hier setzt sich immer stärker die Erkenntnis durch, daß durch die Mitwirkung von Nautikern insbesondere die Wechselbeziehungen zwischen Schiff und Wasserstraße sowie zwischen Schiff und Umschlaganlage besser berücksichtigt werden können.

Daß ohne erfahrene Nautiker wirkungsvolle Verkehrsleitsysteme nicht entwickelt und betrieben werden können, braucht in diesem Kreis nicht besonders hervorgehoben zu werden.

Die besonderen Stärken nautischer Schiffsoffiziere kommen in Landbetrieben aber in den operationellen Bereiche zum Tragen. Das gilt für den Hafenbetrieb ebenso wie für die landseitige Planung von Seetransportprozessen, die heute nicht nur in Reedereien sondern auch in anderen logistischen Transportunternehmen sowie im Beschaffungs- und Absatzbereichen großer Industrie- und Handelsunternehmen erfolgt.

Die neue Qualität operationeller logistischer Lösungen entsteht aus einer konsequenten ganzheitlichen Betrachtung und Steuerung komplexer Beschaffungs-, Produktions- und Absatzprozesse, in die der Transport gleichwertig eingeschlossen ist, eingedenk der Tatsache, daß Reserven immer seltener innerhalb der Grenzen eines Teilsystems bzw. eines Unternehmens zu finden sind, sondern zwischen den Elementen und insbesondere an den Schnittstellen. Diese Entwicklung wurde durch die enormen Fortschritte in der Informations- und Kommunikationstechnik und insbesondere durch die in der Zwischenzeit weltweit begonnene Vernetzung der traditionellen DV - Systeme überhaupt erst möglich. Weniger spektakulär aber keineswegs von geringerer Bedeutung ist dabei die Implementierung anspruchsvoller Optimierungsalgorithmen. Zukünftig dringt auch die heute vor allem in der Planung angewendete Rechnersimulation nur bedingt algorithmierbarer komplexer Prozeßabläufe in die Vorbereitung operationeller Entscheidungen ein und wird so zu einem neuen Handwerkszeug des Operators. Auch rechnergestützte wissensbasierte Lösungswege gewinnen in der Logistik immer breitere Verwendung.

Typisch für die ersten Anwendungen ist, daß in der Regel Entscheidungsvorschläge gemacht werden. Dem Operator obliegt die endgültige Entscheidung. Ursächlich dafür sind Komplexität und Kompliziertheit der Prozesse. Die den Lösungen unterstellten Modelle können die Realität immer nur teilweise und in vorgegebenen Grenzen abbilden. Auch wenn der oben aufgezeigte systematische Entwicklungsweg logistischer Systemlösungen unter Mitwirkung erfahrener Betreiber gegangen wird und seine vielfältigen Betriebserfahrungen in die Modellbildung einfließen, verbleibt stets ein mehr oder weniger großer Unschärfebereich, der erst im realen Betrieb erkannt und berücksichtigt werden kann.

Bei der Umstrukturierung der Seefahrtsausbildung in Warnemünde, in deren Ergebnis 1992 der heutige Fachbereich Seefahrt als relativ eigenständige Außenstelle der Hochschule Wismar entstand, wurde die Grundidee, einen über den Bordbereich hinaus gut einsetzbaren Nautiker zu entwickeln nicht nur beibehalten sondern sogar auf eine neue Stufe gehoben.

Im Studiengang Seefahrt/Nautik wird heute deshalb neben der Studienrichtung Nautik eine zweite, landorientierte Studienrichtung Seeverkehrstechnik angeboten Sie haben das gleiche Grundstudium und in beiden Studienrichtungen wird ein breit angelegtes ingenieurtechnisches Grundwissen vermittelt.

Auch im Hauptstudium wird ein großer Teil der Fächer für die Studienrichtungen Nautik und Seeverkehrstechnik gemeinsam gelehrt. Das betrifft z.B. Teilinhalte der Fächer Seetransporttechnologie, Verkehrswirtschaftslehre, Schiffahrtsrecht und Meteorologie / Ozeanographie.

In den getrennten Lehrveranstaltungen beider Studienrichtungen erhalten die Nautiker die erforderliche berufliche Spezialausbildung vor allem in Navigation, Ladungstechnologie und Maritime Kommunikation.

In der Studienrichtung Seeverkehrstechnik wird dagegen hafen- bzw. noch darüber hinausgehendes transportbezogenens Spezialwissen vermittelt. Genannt sein die Fächer Verkehrslogistik, Hafentechnik, Hafentechnologie, Wasser- und Hafenbau, Verkehrssicherungssysteme sowie Hafenmanagement.

Folglich werden in dieser Studienrichtung Fachleute ausgebildet, die vor allem in der Hafen- und Logistikbranche Einsatzchancen haben.

Durch das Bestehen dieser landorientierten Studienrichtung haben nun die Nautik-Studenten die gute Gelegenheit, Fächer aus dem Hafen- und Transportspektrum zusätzlich zu belegen.

Die inzwischen vorliegenden ersten Erfahrungen haben gezeigt, daß von dieser Möglichkeit im großen Umfang Gebrauch gemacht wird. Das geht sogar soweit, daß die Nautik-Studenten ihr Studium um ein Jahr verlängern, um dadurch das Studienangebot der Studienrichtung Seeverkehrstechnik vollständig belegen zu können. Ihr erklärtes Ziel dabei ist, sich ein breites schiffahrts- und verkehrsspezifisches Wissen zu erwerben, um möglichst günstig Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben.

Die Absolventen der Studienrichtung Nautik haben natürlich auch die Möglichkeit das seeverkehrstechnische Spezialstudium durch ein späteres Aufbaustudium zu erwerben.

Die gute Annahme dieses Studienangebotes hat inzwischen zu Überlegungen und bereits sehr konkreten Vorstellungen geführt, das allgemeine verkehrsbezogene Studienangebot zu modifizieren und dabei noch zu erweitern. Es sind z.B. solche Fächer vorgesehen, wie Verkehrsplanung und -simulation, Förder- und Lagertechnik, Verkehrsrecht, Verkehrsstatistik, Verkehrsökologie und Prozeßautomatisierung im Verkehrsbereich. Ziel dieser Veränderung ist einerseits die interne Erhöhung der Attraktivität der bisherigen Studienrichtung Seeverkehrstechnik und andererseits ein verbessertes Angebot zur Zusatzausbildung für die Absolventen der Studienrichtung Nautik. Das ist keinesfalls ein Nebeneffekt, sondern dieses Angebot hat seinen Ausgangspunkt in der oben begründeten Notwendigkeit und Möglichkeit, den Nautikern Ausbildungsmöglichkeiten zu bieten, die ihr berufliches Einsatzfeld auch für attraktive Tätigkeiten in verschiedenen Landbereichen spürbar erhöht. Das wird allerdings nur gelingen, wenn Qualität und Tiefe dieser Ausbildung den wachsenden Anforderungen an die Effizienz moderner logistischer Transportlösungen gerecht wird.

Abb.1

Abb. 1: Molekularaufbau des idealen Hochschulabsolventen

Abb.2

Beispiel einer logistischen Kette (Abb. 2)

Abb.3

Grundstruktur einer Schnittstelle (Hafen)